Helma Wennemers, Professorin für Chemie

Karriere

Was für Möglichkeiten haben Naturwissenschafterinnen und Naturwissenschafter nach dem Studium?

Pharma- und Biotechindustrie

Pharma- und Biotechindustrie: Viele Chemiker und Biologen arbeiten nach dem Studium oder der Doktorarbeit in der Industrie, in Grossunternehmen wie Roche und Novartis, aber auch in kleinen und mittelgrossen Unternehmen.

Chemie: Die schweizerische chemische Industrie hätte jährlich rund 240 Chemikern einen guten Job anzubieten. Jedes Jahr verlassen aber nur etwa 210 Chemiker eine Hochschule.

Professur: Doktoranden haben die Möglichkeit, an der Hochschule zu bleiben und eine Professur anzupeilen.

Schule: Nach einer entsprechenden pädagogischen Weiterbildung können Naturwissenschafter an Gymnasien unterrichten.

Beratung: Unternehmensberatungsfirmen wie Accenture, Boston Consulting Group oder McKinsey suchen immer wieder nach Naturwissenschaftern und schätzen ihre klare Denkweise.

Start-up: Absolventen können eine eigene Firma gründen, ein so genanntes Start-up. Dazu braucht es neben einer guten Idee natürlich Unternehmergeist.

Medien: Es gibt die Möglichkeit, sich im Bereich Medien weiterzubilden und beim Radio, beim Fernsehen oder bei der Presse einzusteigen.

Forensik/Kantonschemiker: In der Rechtsmedizin, in so genannten forensischen Labors, werden Naturwissenschafter gebraucht (Stichwort «CSI Miami»). Auch kantonale Laboratorien, die unter anderem für die Lebensmittelkontrollen zuständig sind, suchen immer wieder gute Chemiker (Kantonschemiker).